HR-Helden der Krise – und welche Rolle Digitalisierung dabei spielt

Titelbild zum Gastbeitrag von Veda zum Thema Digitalisierung
Quelle: Adobe Stock / Jacob Lund

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Besonders HR-Abteilungen mussten in kürzester Zeit Großartiges leisten. Dazu hat die Corona-Krise gezeigt: Je flexibler und schneller Unternehmen auf Herausforderungen reagieren, desto mehr können sie mit ihnen wachsen. Worauf kam und kommt es an? Und welche Rolle spielen digitale Lösungen dabei?

Remote Work, Homeoffice, Infektionsschutz, Lockdown, Kurzarbeit und die Verunsicherung unter Mitarbeitenden haben die Arbeit in Personalabteilungen verändert. Denn wenn es darum geht, Belegschaften gesund zu halten, neue Regeln zu befolgen, nötige Strukturen zu schaffen oder für reibungslose Abläufe zu sorgen, sind sie geforderter denn je.

Auch die Human Capital Trends 2020 Studie von Deloitte stellt fest, dass die Krise die HR-Funktion endgültig an einen Scheideweg befördert hat. Dabei sind die identifizierten Themen, mit denen Personalverantwortliche ihre Rolle weiter stärken können, breit gefächert: Sie reichen vom Aufbau von Führungskompetenzen über das Teambuilding, die Weiterbildung und Förderung von Agilität bis zur Integration von Automatisierungstechnologie.

Sofortiger Mehrwert durch digitalen Switch

So viel zu den Themen zur Zukunft. Was allerdings vielen Unternehmen hier und jetzt geholfen hat, das Steuer wieder in die Hand zu nehmen: Der schnelle Switch auf digitale Lösungen.

Denn letztlich ist HR dafür verantwortlich, dass bestehende Kernprozesse auch in Krisenzeiten reibungslos funktionieren. Wer diese bereits vollständig oder weitestgehend digitalisiert hat, kann große Vorteile bei der Vermeidung von Prozessbrüchen nutzen. So nehmen Personalabteilungen im digitalen Teamplay mit HR-Software die Transformationsrolle in Bezug auf die Gestaltung einer neuen Unternehmenskultur und -struktur ein. Nicht nur wie aktuell für die Bereiche der Gesundheitsfürsorge, Produktivitätssicherung und die Auszahlung von Kurzarbeitergeld. Nein, auch in Sachen Selbstverwaltung und Zeitwirtschaft sind produktive Lösungsansätze mehr denn je gefragt.

Self-Services für mehr Selbstbestimmung

So greifen immer mehr Personalabteilungen auf umfassende HR-Online-Portale zurück, die viele Personalprozesse vereinfachen und somit Zeit und Kosten einsparen. Und dank denen ein digitaler Ort entsteht, an dem sich die Personalabteilung, Führungskräfte und Beschäftigten miteinander vernetzen und kollabieren können – egal, von wo sie jetzt gerade oder auch in Zukunft arbeiten.

Ein weiterer Vorteil einer zentralen Online-Plattform liegt darin, dass sich Mitarbeitende via Self-Service eigenständig verwalten können: Wenn Beschäftigte jederzeit via Browser und mobilem Gerät auf Personaldaten zugreifen und wichtige Angelegenheiten regeln, bleibt die eigene Handlungsfähigkeit bestehen. Gleichzeitig gewinnen ohnehin schon ausgelastete (wen nicht überlastete) Personalabteilungen mehr Zeit, sich um wichtigere Dinge zu kümmern. Im Ergebnis steigt auf beiden Seiten die Zufriedenheit. Dabei sorgt die Automatisierung wiederkehrender Prozesse nicht nur heute, sondern vor allem morgen noch dafür, dass Personabteilungen nicht in der Flut täglicher Routineaufgaben versinken.

Zeitwirtschaft in schwierigen Zeiten

Es sind auch immer mehr automatisierte Personalprozesse gefordert, bei denen Zeit- und Zutrittslösungen aktiv und signifikant unterstützen. Ohnehin ist die Zeitwirtschaft zur Abwesenheitsplanung in Unternehmen aller Branchen und Größen mittlerweile Pflicht. Dabei werden sie längst nicht mehr als Überwachungsinstrument, sondern als nützliche Hilfen wahrgenommen, die Überschreitungen der Höchstarbeitszeit und Ruhezeitverletzungen effektiv entgegenwirken.

Und das ist bei der seit über einem Jahr diktierten und in Zukunft wohl auch steigenden Arbeitszeit im Homeoffice entscheidender denn je. Denn Umfragen zeigen, dass der Boom auch seine Schattenseiten hat: Vielen gelingt die privatberufliche Abgrenzung nicht, es wird über Stress, Erschöpfung, unübliche Arbeitszeiten und sogar gesundheitliche Probleme geklagt.

Vom Durchalten zum Durchstarten

Nach der Studie von Deloitte „lag der Fokus Anfang bis Mitte 2020 noch vorwiegend darauf, die Krise zu überstehen. Jetzt stellt sich die Herausforderung, durch strukturelle Neuausrichtungen und die Transformation des People Managements die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft zu schaffen.“

Ganz klar: Unternehmen haben den Menschen in den Fokus gestellt und erkannt, wie wichtig seine Gesundheit, Leistungsbereitschaft und Fähigkeiten sind, sich auch in ungewohnten Situationen schnell neues Verhalten anzueignen. Human Resources haben dabei massiv an Relevanz gewonnen und sind ins Zentrum der Unternehmensführung gerückt. Und mehr denn braucht HR digitale Lösungen, um den Vorsprung zu halten.

Jetzt liegt es an Anbietern wie VEDA, einen starken Antrieb für zukünftige Innovationskraft zu liefern.

Vivian Kleu
Account Managerin bei

Vivian Kleu ist im Vertrieb für erklärungsintensive, branchenunabhängige Software bereits seit einigen Jahren tätig. Seit Mitte 2019 arbeitet sie als Account Managerin. Privat ist sie als Hobbyköchin und -konditorin, Skifahrerin und Reiterin bekannt.

 

Vivian Kleu

Vivian Kleu ist im Vertrieb für erklärungsintensive, branchenunabhängige Software bereits seit einigen Jahren tätig. Seit Mitte 2019 arbeitet sie als Account Managerin. Privat ist sie als Hobbyköchin und -konditorin, Skifahrerin und Reiterin bekannt.